Menschen ...
... die sich gemeinsam mit uns für den Tierschutz engagieren
Auf unseren Reisen haben wir viele Menschen kennengelernt, die durch ihren enormen Einsatz für die Tiere, ihr Verständnis für deren Leid und ihren unermüdlichen Kampf unsere Hochachtung verdient haben. Um nur einige Beispiele zu nennen: Wir trafen einen ehemaligen Weltmeister einer asiatischen Kampfkunst, der durch einen schweren Schicksalsschlag alles verloren hat. Sein trauriges Schicksal hat ihn nicht moralisch zerstört. Er kümmert sich jetzt insbesondere um misshandelte und/oder behinderte Tiere. Wir trafen arme minderjährige Waisenkinder, die in Tierheimen untergekommen sind und nun ihre Erfüllung darin finden, sich anderer hilfloser Geschöpfe anzunehmen und zu versuchen, den Tieren in den Heimen das Leben erträglicher zu machen.
Im Rahmen unserer Aktionen unterrichten wir Veterinäre und Studenten vor Ort!
Diese führen unserer Arbeit vor Ort weiter und begleiten uns z.T. auch bei weiteren Aktionen in anderen Regoinen und Ländern:
Saida in Abchasien
In Abchasien sind wir von Saida (Leiterin des Tierheims Bagyra) herzlich empfangen worden. Und: zum ersten Mal hatte eine Behörde unsere Unterkunft in einem guten Hotel mit Vollpension übernommen. Und noch mehr der Anerkennung: wir wurden gebeten, im Rahmen der Aktion die Streuner doch bitte auch gleich mit einem Impfstoff gegen Tollwut zu impfen, den sie uns bereitstellten. Können wir mehr an Anerkennung einer Behörde erwarten?
Helfende Tierschützer hatten ausgediente Schulbusse organisiert um Streuner einzusammeln und mit den Bussen zur Aktion zu bringen, den ganzen Tag abzuwarten und abends auf dem Rückweg wieder dort freizulassen, wo sie sie jeweils eingesammelt hatten. Das bis zu einer Entfernung von 200 km!
Eine von uns ausgebildete Tierärztin in Ulan Ude in der russischen Föderation
Nach der Aktion in Ulan Ude hatten wir einiges an Material dort gelassen. Eine der dort von uns ausgebildeten Tierärztinnen kastriert nun ohne unser weiteres Zutun in dem großen Tierheim in Ulan Ude selbständig weiter und sendet uns per WhatsApp regelmäßig kurze Berichte.
Zwei Studentinnen der Veterinärmedizin in Aserbaidschan kümmern sich um die Kastration von Streunern und haben dafür ein für sie wirklich gutes System – ganz in unserem Sinn – entwickelt: Sie kennen durch die Universität viele Kommilitonen, die inzwischen Interesse haben, die neue Kastrationsmethode nun von ihnen zu erlernen. Dabei sind Ihre „Schüler“ dafür verantwortlich, das für die Eingriffe benötigte Material zu besorgen (Narkose, Nahtmaterial etc.), welches sie durch Kauf oder Spendenaufrufe im Bekannten- und Familienkreis erhalten. Gemeinsam werden streunende Hunde und Katzen gefangen, um diese dann zu kastrieren. Auch sie berichten uns immer wieder über ihre Fortschritte.
Eine junge Frau in Kasachstan
In Kasachstan haben wir in einer abgelegenen Ortschaft, in der es keinen Tierarzt gibt, eine sehr engagierte junge Frau kennengelernt. Nachdem wir den Eindruck gewonnen hatten, dass sie offensichtlich eine sehr gute Auffassungsgabe hat und sehr talentiert ist, haben wir ihr unsere Kastrationstechnik beigebracht. Sie ist allerdings keine Tierärztin und es ist erforderlich, ihr weiteres medizinisches Wissen rund um die Kastrationstechnik zu vermitteln (Konfliktsituationen), damit sie ihr erlerntes Können auch möglichst gut umsetzen kann. Die Kosten für die Fortbildung in Höhe von 800 €, die sie als alleinerziehende Mutter nicht aufbringen kann, wurden von einem Mitglied unseres Vereins übernommen. Danke dafür!